Pädagogik/Psychologie

Franziska Freudling
Natalie Schön
Katharina von Thielmann
Fachschaft PP
Freudling, Franziska
Schön, Natalie
Thielmann von, Katharina

Was ist uns besonders wichtig?

  • Der Fokus liegt bei unserem Unterricht immer auf einer engen Verzahnung von Theorie und Praxis. So versuchen wir die Unterrichtsinhalte immer in den Kontext der Erfahrungen im Praktikum und der Lebenswelt zu setzen.
  • Wir stehen für ein Miteinander auf Augenhöhe und abwechslungsreichen, mediengestützten Unterricht.
  • Wir möchten die Selbstständigkeit und Selbstorganisation unserer SchülerInnen fördern, die Schüler aber gleichzeitig auch an die Hand nehmen und ihnen dabei auch Strategien mitzugeben, wie sie die Inhalte lernen können.
  • Wir wollen die Schüler für die Themen begeistern und sie in ihrem Lernprozess unterstützen. So können sie wichtige Kompetenzen erwerben, die sie auf ihr weiteres Leben – meist ein Studium – vorbereiten.  

Sozialwesen ist der leichteste Zweig? In Pädagogik/Psychologie bastelt man nur und ratscht nett? Das sind alles Vorurteile, die wohl jeder schon einmal gehört hat.

Aber Schluss damit: Was erwartet Sie wirklich im Fach Pädagogik/Psychologie?

Das Unterrichtsfach Pädagogik/Psychologie – von Insidern auch liebevoll ‚PP‘ genannt

Das Fach PP ist für SchülerInnen der Ausbildungsrichtung Sozialwesen ein „Hauptfach“. Hier werden also Schulaufgaben geschrieben und es handelt sich neben Mathematik, Deutsch und Englisch um das vierte Prüfungsfach in der Abschlussprüfung. In der 11. Klasse haben SchülerInnen in den Schulphasen sechs Wochenstunden PP. In der 12. Und 13. Klasse sind es jeweils fünf Wochenstunden. 

Welche Themen werden behandelt?

  • psychische Grundprozesse wie Emotion, Motivation, Wahrnehmung und Gedächtnis
  • Lernen: Lerntheorien wie das klassische und operante Konditionieren oder das Modelllernen
  • Erziehungsziele und Erziehungsstile, pädagogische Einrichtungen wie der Kindergarten

Den gesamten Lernplan können Sie hier https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachlehrplan/fos/11/paedagigik-psychologie abrufen.

  • Psychoanalytische Theorie nach Freud: Instanzenmodell und psychosexuelle Entwicklung
  • Entwicklungspsychologie: Entwicklungsbedingungen, Entwicklungsaufgaben und Resilienz
  • Persönlichkeitspsychologie: Persönlichkeitsmodelle wie die „Big5“ oder die personenzentrierte Theorie nach Rogers
  • Kommunikation: Theorie nach Watzlawick und Techniken erfolgreicher Kommunikation
  • Soziale Arbeit: Berufsfeld und Handlungskonzepte wie das Life Model

Den gesamten Lernplan können Sie hier https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachlehrplan/fos/12/paedagigik-psychologie/s abrufen.

  • Wissenschaftliche Grundlagen in der pädagogisch-psychologischen Forschung
  • Beeinträchtigten Menschen angemessen begegnen: Begriffe wie Inklusion, Norm und Stigmatisierung
  • Klinische Psychologie: Gesundheit und Krankheit sowie psychische Störungen am Beispiel einer affektiven Störung, z.B. Depression, sowie passende Therapieformen
  • Organisationspsychologie: Auswirkung von Kommunikations- und Führungsstrukturen auf die MitarbeiterInnen

Den gesamten Lehrplan können Sie hier https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachlehrplan/fos/13/paedagigik-psychologie/s abrufen.

Die Aufgaben im Fach PP erfordern es stets, einen sogenannten Fachaufsatz zu formulieren. Die SchülerInnen erhalten dabei meist ein Fallbeispiel oder eine beispielhafte Situation aus ihrem Alltag oder dem Praktikum. Sie müssen ihr gelerntes Wissen nicht nur wiedergeben, sondern auch darauf anwenden. Es geht hier also nicht um reines Auswendiglernen, sondern darum, die Themen auch verstanden zu haben und auf neue Situationen anwenden zu können. 

Wie so etwas aussieht, sehen Sie hier am Beispiel einer Schulaufgabe aus der 11. Klasse: [Hier wird noch eine Schulaufgabe verlinkt]

Wir Lehrerinnen können natürlich viel über „unser“ Fach PP erzählen … noch besser können es aber unsere Schüler*innen beurteilen. Im Folgenden findet sich eine kleine Auswahl ihrer Antworten:  

  • Die Vielfältigkeit des Fachs.
  • Man lernt Fachwissen, das man in vielen Bereichen anwenden kann.
  • „Es geht sehr in die Tiefe“: Die Themen sind meist sehr interessant und gehen auch über den Unterricht hinaus; Informationen für den Alltag / für das reale Leben.
  • Praxisbezogen: Durch die Theorie kann man fast alle Themen an sich selbst prüfen / viele Verhaltensweisen von sich selbst und anderen wiedererkennen.
  • Die Mischung aus Theorie im Unterricht und Anwendung in der Praxis im Rahmen des Praktikums in der 11. Klasse.
  • Viele Übungen an Abituraufgaben, auch schon in der 11. Klasse.

  • Viel Unterrichtsstoff, den man lernen muss.
  • Die vielen Definitionen, die man auswendig lernen muss und das Verstehen von teils komplexen Zusammenhängen.
  • Das viele Schreiben in den Leistungsnachweisen unter Zeitdruck.

  • Das Thema Erziehung, weil ich das für die spätere (Berufs-)Praxis benötige und es eine wichtige Rolle im Leben jedes Menschen spielt.
  • Die Soziale Kommunikation, weil ich diese bei mir selbst und bei anderen jetzt anders wahrnehme und Störungen erkenne. Es war interessant, wie Missverständnisse aufkommen und wie man sie umgehen kann.
  • Die Personenzentrierte Theorie nach C. Rogers, weil man die Inhalte auch im eigenen Leben anwenden und sein eigenes Handeln hinterfragen kann.
  • Das Verhaltensorientierte Konzept, weil es sehr interessant ist, wie unangepasste Verhaltensweisen abgebaut werden können.
  • Die Theorie von Freud, weil ich den Namen schon oft davor gehört hatte und nun endlich weiß, was dahintersteckt.
  • Das Thema Gedächtnis, weil es interessant ist zu verstehen, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet und speichert – und man diese Zusammenhänge vorher nicht wusste.
  • Das Thema Wissenserwerb, da es für das eigene Lernverhalten nützlich ist.
  • Das Thema Motivation, weil mir das auch im Bereich Sport von Nutzen war.
  • Das Klassische Konditionieren, weil man es auf so viele verschiedene Situationen anwenden kann.

  • Es hat mich in meinem Streben nach einem Psychologie-Studium bestärkt und mögliche Bedenken ausgeräumt.
  • Das Fach PP hat mir gezeigt, dass ich Erzieherin werden und Kinder bei ihrer Entwicklung unterstützen möchte.
  • Durch das Fach PP bin ich mir nun zu 100% sicher, Soziale Arbeit studieren zu wollen, weil das Fach mir den Abwechslungsreichtum des Studiengangs gezeigt hat.
  • Weil mich das Fach begeistert, werde ich Soziale Arbeit studieren.
  • Bei mir hat vor allem das Praktikum in der 11. Klasse meinen Berufswunsch geweckt.
  • Auch wenn ich Innenarchitektur studieren möchte, kann ich vieles aus dem Fach PP mitnehmen, z.B. das Verständnis für menschliche Wahrnehmung für die spätere Gestaltung von Räumen.

  • Sie begegnen den Schüler*innen mit Respekt und auf Augenhöhe.
  • Sie sind motivierend und engagiert – auch über den Unterricht hinaus.
  • Sie haben immer ein offenes Ohr für uns Schüler*innen.
  • Sie sind sehr nett, unterstützend und verständnisvoll und erinnern einen immer wieder daran, wofür man lernt.
  • Sie sind geduldig, aber sie verlangen auch viel von uns.
  • Sie sind kompetent und man merkt ihnen an, dass sie selbst Interesse an den Themen und Spaß daran haben, ihr Fach zu unterrichten.
  • Sie sind organisiert und kreativ in ihrer Unterrichtsgestaltung.
  • Man hört ihnen gerne zu, da sie ihren Unterricht mit Humor gestalten.
  • Sie können super erklären und auch komplexe Themen anschaulich anhand von Beispielen rüberbringen, so praktisch wie möglich.
  • Sie sind freundlich (Frau Freudling) und schön (Frau Schön) 😉